Sehr geehrte Angehörige, Bezugspersonen und Besucher*innen,

am 13.09.2020 wurde vom Land Hessen gemäß dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land beschlossen, dass ab dem 29. September 2020 Besuche in Einrichtungen der Altenpflege nicht mehr durch Verordnung des Landes Hessen eingeschränkt sind. Vielmehr sind die Einrichtungen selbst verpflichtet Besucher-Schutzkonzepte vorzuhalten, die den Schutz der Bewohner gewährleisten.

Das folgende Schutzkonzept des Antoniusheim Altenzentrum sieht nun folgendes vor:

Besuchsverbote bestehen für Personen:

  • wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymp-tome für COVID-19, insbesondere Fieber, trockenen Husten (nicht durch chro-nische Erkrankungen verursacht), Verlust des Geschmacks- oder Geruchs-sinns, aufweisen, oder
  • solange Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2angeordneten Absonderung nach § 30 des Infektionsschutzgesetzes oder einer generellen Absonderung auf-grund einer nachgewiesenen Infektion eines Haushaltsangehörigen mit SARS-CoV-2 unterliegen oder
  • wenn bei ihnen ein in der Einrichtung durchgeführter Antigen-Test ein positives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 ergeben hat. (Besuchsverbot endet 14 Tage nach Testung oder bei nachfolgendem negati-ven PCR-Test). Die Einrichtungsleitung kann abweichend hiervon im Rahmen des Sterbeprozesses Ausnahmen zulassen, wenn anderweitige Schutzmaß-nahmen getroffen werden.

Das Besuchsverbot endet vierzehn Tage nach Vornahme des Antigen-Tests oder wenn durch einen nach dem Antigen-Test durchgeführten PCR-Test nachgewiesen wird, dass keine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt. Die Einrichtungsleitung kann abweichend im Rahmen des Sterbeprozesses Ausnahmen zulassen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden.

Besuche sind bis zu einer erfolgten Abstimmung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine bestätigte Infektion mit SARS CoV2 vorliegt.

Die bisherigen Ausnahmen für einen unbegrenzten Besuch (Ärzte, Therapeuten, Sterbeprozess und externe Mitglieder des Einrichtungsbeirats) bleiben bestehen.

Die Einrichtungsleitung kann darüber hinaus im Einzelfall für engste Angehörige und sonstige nahestehenden Personen Ausnahmen zulassen, wenn dies aus sozial-ethisch-sozialen Gründen dringend geboten ist. Ein solcher Grund kann u.a. dann vorliegen, wenn diese Person regelhaft bei der Versorgung der Bewohner*in unterstützt.

Besuchsregelungen:

Es gelten für alle Bewohner*innen folgende Besuchsregelungen:

Die Besuchszeiten sind von Montag bis Sonntag von 10:00-19:00 Uhr im Stundenintervall (10.00 bis 11.00 Uhr, 11.00 bis 12.00 Uhr, usw.)

Jede*r Bewohner*in kann täglich Besuch empfangen, jeweils von bis zu zwei Personen für mind. eine Stunde mit Nachweis eines negativen Schnelltests.

Diese finden weiterhin ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung statt,

Unter der Telefonnummer

    • 0611 / 5420-1920 (Testbereich – aktuell durch Mitarbeiter des ASB)
oder als Anfrage per Mail von montags bis freitags 8.00 – 16.00 Uhr
    • Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
    Ihre Mail wird an den Testbereich zur Terminvereinbarung so schnell als möglich weitergeleitet. Die zuständigen Mitarbeiter*innen nehmen zeitnah Kontakt zu Ihnen auf.

können Termine nach individueller Möglichkeit vereinbart werden. Hierbei werden die zeitlichen Ressourcen der Alltagsbegleiter und Pflegekräfte berücksichtigt.

Die maximale Besucherzahl ist im Ludwig-Löffler-Haus pro Besuchseinheit (Stundenintervall) auf 3-5 Personen und im Pfarrer-Pabst-Haus auf 2-4 Personen pro Etage/Wohnbereich festgelegt. Um das potentielle Infektionsrisiko so gering als möglich zu halten, sehen wir uns weiterhin an eine Begrenzung gebunden.

Besuche von Kleinkindern und Säuglingen in der Einrichtung sind zu vermeiden.

Besuche im Bewohnerzimmer:

Alle Besuche finden bestmöglich im Bewohnerzimmerstatt. Wir informieren Sie hiermit, dass Sie bitte den direkten Weg mittels Aufzug oder Treppenhaus in das Bewohnerzimmer nutzen. Bitte melden Sie sich beim Betreten und Verlassen des Wohnbereichs bei unseren Mitarbeiter*innen über die Rufanlage an und ab.

Bei Bedarf kann auch das von der Einrichtung vorgehaltene Besucherzimmer (Anfrage bei Terminabsprache) genutzt werden.

Organisation der Besuche und Nachverfolgbarkeit:

Wir bitten darum, beim Betreten der Einrichtung den Abstand einzuhalten, die von uns zur Verfügung gestellte FFP2-oder KN95-Maske ohne Ausatemventil (sofern Sie keine eigene entsprechende Maske besitzen) und nur einzeln einzutreten. Bei Betreten der Einrichtung desinfizieren Sie zunächst die Hände. Ihren Besuch in der Einrichtung müssen Sie anmelden. Hierzu liegen im Eingangsbereich entsprechende Erklärungen bereit. Dort tragen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse sowie die von Ihnen besuchte Person in unserem Haus ein. Bitte denken Sie daran Ihre Hände zu desinfizieren, bevor Sie die Erklärung ausfüllen. Das Formblatt wird nach Eintrag durch den Besucher in den Briefkasten eingeworfen.

Besucher werden beim erstmaligen Eintreffen in der Einrichtung durch Mitarbeiter*innen empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen wie unter anderem Hygieneregeln, das Abstandsgebot, das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes (MSN), sowie ein direktes Aufsuchen der Bewohnerzimmer eingewiesen. Nach dieser Ersteinweisung ist bei Ihrem nächsten Besuch keine erneute Einweisung mehr nötig.

Besucher werden jeweils vor Besuch ihres Angehörigen getestet.

Bewohnern, die das Haus verlassen oder betreten, ist in allen Fällen Vorrang zu gewähren.

Verlassen der Einrichtung:

Das Verlassen der Einrichtung ist jederzeit möglich. Das heißt, dass Bewohner sich unter Beachtung der o.g. Regelungen wie jeder andere Bürger im öffentlichen Raum bewegen dürfen und sich z.B. auch mit ihren Angehörigen oder anderen Personen treffen können.

Das gilt auch für Personen, die im Rollstuhl sitzen und von ihren Angehörigen oder anderen Personen z.B. für einen Spaziergang abgeholt werden.
Das Abholen und Zurückbringen Ihres Angehörigen auf direktem Weg von und zum Zimmer übernehmen zukünftig Sie.

Die Empfehlungen des Robert Koch-Instituts (RKI) zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. Die Umsetzung dieser Regelungen liegt in der Eigenverantwortung der einzelnen Personen und der Einrichtung.

Schutzbestimmungen:

Nach wie vor müssen alle Besucherinnen und Besucher zu jeder Zeit

  1. möglichst mindestens 1,50 m Abstand einhalten.
  2. einen Mund-Nasen-Schutz tragen (gestattet sind nur FFP2-oder KN95-Masken ohne Ausatemventile).
  3. den von der Einrichtungsleitung angeordneten Hygieneregeln nachkommen.
  4. Voraussetzung: negativer schnelltest.

Einhaltung des Mindestabstands im Bewohnerzimmer:

Sofern während des Besuchs vorher und hinterher bei den Besuchern sowie den Bewohnern eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstandes zueinander nicht erforderlich. Im Bewohnerzimmer stehen dazu Desinfektionstücher zur Verfügung.

Sollten Sie zur Desinfektion der Hände der Bewohner Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter. Die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, bleibt weiterhin über die gesamte Zeit des Aufenthalts in unserer Einrichtung bestehen.

Bitte sorgen Sie während Ihres Besuches für ausreichendes Lüften im Bewohnerzimmer.

Risikobewertung und regelmäßige Überprüfung:

Laut hessischer Verordnung müssen nun die Einrichtungen eine Interessenabwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Bewohner und den notwendigen Schutzmaßnahmen vornehmen. Der Blick soll dabei im Schwerpunkt auf das lokale Infektionsgeschehen vor Ort gelegt werden.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an und liegt über dem Wert von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner, so behalten wir uns vor, weitere Maßnahmen in Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Betreuungs- und Pflegeaufsicht zu vereinbaren und einzuleiten.

Personalsituation:

Verschlechtert sich die aktuelle Personalsituation durch zum Beispiel krankheitsbedingte (Corona-)Ausfälle, so dass nur noch eine Versorgung mit einer deutlich verringerten Personalbesetzung erfolgen kann, wird sich die Einrichtung ebenfalls eine Anpassung des Schutzkonzeptes und der Besuchsregelungen vorbehalten.

Ausbruchssituation der Einrichtung:

Im Zusammenhang mit einer Ausbruchssituation in der Einrichtung werden alle Besuche im Haus in Absprache mit dem Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung gestoppt. Ausnahmen hiervon müssen mit der Einrichtungs- oder Pflegedienstleitung vereinbart werden.

Bewohnerschutz als gemeinsame Aufgabe in Zeiten der Pandemie:

Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Angehörigen obliegt in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Pandemie eine gemeinsame Verantwortung hinsichtlich des Ziels der Gewährleistung eines möglichst hohen Schutzes vor Infektionen und des Ziels möglichst wenigen Einschränkungen im Lebensalltag zu erreichen.

Das Tragen von FFP2-Masken, gerade im geschützten Bereich des Bewohnerzimmers, das Desinfizieren der Hände vor und nach dem Besuch sowie das Einhalten des Mindestabstands, sowie ein vorliegendes negatives Testergebnis sind deshalb auch aus unserer Sicht die wirksamsten Mittel, um beide Ziele für das Antoniusheim Altenzentrum mittel- und langfristig zu sichern. Wir bitten deshalb dringend darum, diese Maßnahmen zu beachten und einzuhalten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wiesbaden, den 08.04.2021

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Bleiben Sie gesund!

Michael Portz
Geschäftsführender Einrichtungsleiter


Antoniusheim Altenzentrum

Idsteiner Straße 109-111
65193 Wiesbaden
Telefon 0611 / 5420-0

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