Besuchsverbot im Ludwig-Löffler-Haus

5. November 2020

Sehr geehrte Angehörige, Bezugspersonen und Besucher*innen,

aus aktuellem Anlass gilt ab sofort bis auf weiteres ein Besuchsverbot im Ludwig-Löffler-Haus.

Bei Bedarf informieren Sie sich bitte telefonisch in den jeweiligen Wohnbereichen.

Es handelt sich um eine Vorsichtsmaßnahme in Abstimmung mit dem Gesundheitsamt.

Wir danken für Ihr Verständnis!

 

Sehr geehrte Angehörige, Bezugspersonen und Besucher*innen,

am 13.09.2020 wurde vom Land Hessen gemäß dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land beschlossen, dass ab dem 29. September 2020 Besuche in Einrichtungen der Altenpflege nicht mehr durch Verordnung des Landes Hessen eingeschränkt sind. Vielmehr sind die Einrichtungen selbst verpflichtet Besucher-Schutzkonzepte vorzuhalten, die den Schutz der Bewohner gewährleisten.

Das folgende Schutzkonzept des Antoniusheim Altenzentrum sieht nun folgendes vor:

Besuchsverbot:

Besuchsverbote (gem. Verordnung) bestehen für Personen,

a) wenn sie oder die Angehörigen des gleichen Hausstandes Krankheitssymptome für COVID 19, insbesondere Fieber, trockenen Husten, Verluste des Geschmacks- und des Geruchssinnes, Durchfall, ... aufweisen

oder

b) solange sie oder Angehörige des gleichen Hausstandes einer individuell angeordneten Absonderung nach §30 des Infektionsschutzgesetzes aufgrund einer möglichen Infektion mit SARS-CoV-2 unterliegen. Bitte beachten Sie auch die jeweils aktuellen Regelungen für Rückkehrer aus Reisegebieten.

Besuchsregelungen:

Ab Montag, den 19. Oktober 2020 gelten für alle Bewohner*innen folgende Besuchsregelungen:

Die Besuchszeiten sind von Montag bis Sonntag von 10.00–19.00 Uhr im Stundenintervall (10.00–11.00 Uhr, 11.00–12.00 Uhr, usw.).

Jede/r Bewohner/Bewohnerin kann binnen einer Kalenderwoche bis zu dreimal Besuch empfangen, für mindestens eine Stunde je Kalenderwoche von 1–2 Personen. Diese finden weiterhin ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung statt.

Unter der Telefonnummer oder Mailadresse

  • montags bis donnerstags
    Ansprechpartnerin Frau Krzepek
    0611 / 5420-1460 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

  • dienstags bis freitags
    Ansprechpartnerin Frau Pütsch
    0611 / 5420-1410 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

können Termine nach individueller Möglichkeit vereinbart werden. Hierbei werden die zeitlichen Ressourcen der Alltagsbegleiter und Pflegekräfte berücksichtigt.

Die maximale Besucherzahl ist im Ludwig-Löffler-Haus pro Besuchseinheit (Stundenintervall) auf 3 Personen und im Pfarrer-Pabst-Haus auf 2 Personen pro Etage/Wohnbereich festgelegt. Um das potentielle Infektionsrisiko so gering als möglich zu halten, sehen wir uns weiterhin an eine Begrenzung gebunden.

Besuche von Kleinkindern und Säuglingen in der Einrichtung sind zu vermeiden.

Besuche im Bewohnerzimmer:

Alle Besuche finden ausschließlich im Bewohnerzimmerstatt. Wir informieren Sie hiermit, dass Sie bitte den direkten Weg mittels Aufzug oder Treppenhaus in das Bewohnerzimmer nutzen. Bitte melden Sie sich beim Betreten und Verlassen des Wohnbereichs bei unseren Mitarbeiter*innen über die Rufanlage an und ab.

Bei Bedarf kann auch das von der Einrichtung vorgehaltene Besucherzimmer (Anfrage bei Terminabsprache) genutzt werden.

Organisation der Besuche und Nachverfolgbarkeit:

Wir bitten darum, beim Betreten der Einrichtung den Abstand einzuhalten, den von uns zur Verfügung gestellten Mund-Nasen-Schutz zu tragen (sofern Sie keine eigene OP-Maske besitzen) und nur einzeln einzutreten. Bei Betreten der Einrichtung desinfizieren Sie zunächst die Hände. Ihren Besuch in der Einrichtung müssen Sie schriftlich anmelden. Hierzu liegen im Eingangsbereich entsprechende Erklärungen bereit. Dort tragen Sie Ihren Namen und Ihre Adresse sowie die von Ihnen besuchte Person in unserem Haus ein. Bitte denken Sie daran Ihre Hände zu desinfizieren, bevor Sie die Erklärung ausfüllen. Das Formblatt wird nach Eintrag durch den Besucher in den Briefkasten eingeworfen.

Besucher werden beim erstmaligen Eintreffen in der Einrichtung durch Mitarbeiter*innen empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen, wie unter anderem Hygieneregeln, das Abstandsgebot, das korrekte Tragen des Mund-Nasen-Schutzes (MSN) sowie ein direktes Aufsuchen der Bewohnerzimmer eingewiesen. Nach dieser Ersteinweisung ist bei Ihrem nächsten Besuch keine erneute Einweisung mehr nötig.

Bewohner die das Haus verlassen oder betreten, ist in allen Fällen Vorrang zu gewähren.

Verlassen der Einrichtung:

Das Verlassen der Einrichtung ist jederzeit möglich. Das heißt, dass Bewohner sich unter Beachtung der o.g. Regelungen wie jeder andere Bürger im öffentlichen Raum bewegen dürfen und sich z. B. auch mit ihren Angehörigen oder anderen Personen treffen können.

Das gilt auch für Personen, die im Rollstuhl sitzen und von ihren Angehörigen oder anderen Personen z. B. für einen Spaziergang abgeholt werden.

Das Abholen und Zurückbringen Ihres Angehörigen auf direktem Weg von und zum Zimmer übernehmen zukünftig Sie.

Die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) zur Hygiene sind bei jeglichen Zusammentreffen zu beachten. Die Umsetzung dieser Regelungen liegt in der Eigenverantwortung der einzelnen Personen und der Einrichtung.

Schutzbestimmungen:

Nach wie vor müssen alle Besucherinnen und Besucher zu jeder Zeit

  1. möglichst mindestens 1,50 m Abstand einhalten.
  2. einen Mund-Nasen-Schutz tragen (gestattet sind nur OP-Masken, die sie bitte möglichst mitbringen). Sofern Sie aus einen ausgewiesenen Hotspotgebiet kommen, müssen Sie eine FFP2-Maske tragen.
  3. den von der Einrichtungsleitung angeordneten Hygieneregeln nachkommen.

Einhaltung des Mindestabstands im Bewohnerzimmer:

Sofern während des Besuchs vorher oder hinterher bei den Besuchern sowie den Bewohnern eine gründliche Händedesinfektion erfolgt, ist die Einhaltung des Mindestabstandes zueinander nicht erforderlich. Im Bewohnerzimmer stehen dazu Desinfektionstücher zur Verfügung.

Sollten Sie zur Desinfektion der Hände der Bewohner Hilfe benötigen, wenden Sie sich bitte an unsere Mitarbeiter. Die Verpflichtung, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, bleibt weiterhin über die gesamte Zeit des Aufenthalts in unserer Einrichtung bestehen.

Bitte sorgen Sie während Ihres Besuches für ausreichendes Lüften im Bewohnerzimmer.

Risikobewertung und regelmäßige Überprüfung:

Laut hessischer Verordnung müssen nun die Einrichtungen eine Interessenabwägung zwischen dem Selbstbestimmungsrecht der Bewohner und den notwendigen Schutzmaßnahmen vornehmen. Der Blick soll dabei im Schwerpunkt auf das lokale Infektionsgeschehen vor Ort gelegt werden.

Steigt die 7-Tage-Inzidenz weiter an und liegt über dem Wert von 50 Fällen auf 100.000 Einwohner, so behalten wir uns vor, weitere Maßnahmen in Absprache mit dem Gesundheitsamt und der Betreuung- und Pflegeaufsicht zu vereinbaren und einzuleiten.

Personalsituation:

Verschlechtert sich die aktuelle Personalsituation durch zum Beispiel krankheitsbedingte (Corona-)Ausfälle, so dass nur noch eine Versorgung mit einer deutlich verringerten Personalbesetzung erfolgen kann, wird sich die Einrichtung ebenfalls eine Anpassung des Schutzkonzeptes und der Besuchsregelungen vorbehalten.

Ausbruchssituation der Einrichtung:

Im Zusammenhang mit einer Ausbruchssituation in der Einrichtung werden alle Besuche im Haus in Absprache mit dem Gesundheitsamt mit sofortiger Wirkung gestoppt. Ausnahmen hiervon müssen mit der Einrichtung- oder Pflegedienstleitung vereinbart werden.

Bewohnerschutz als gemeinsame Aufgabe in Zeiten der Pandemie:

Bewohner*innen, Mitarbeiter*innen und Angehörigen obliegt in diesen außergewöhnlichen Zeiten der Pandemie eine gemeinsame Verantwortung hinsichtlich des Ziels der Gewährleistung eines möglichst hohen Schutzes vor Infektionen und des Ziels möglichst wenigen Einschränkungen im Lebensalltag zu erreichen.

Das Tragen von OP-Masken, gerade im Geschützen Bereich des Bewohnerzimmers, das Desinfizieren der Hände vor und nach dem Besuch sowie das Einhalten des Mindestabstands sind deshalb auch aus unserer Sicht die wirksamsten Mittel, um beide Ziele für das Antoniusheim Altenzentrum mittel- und langfristig zu sichern. Wir bitten deshalb dringend darum, diese Maßnahmen zu beachten und einzuhalten.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wiesbaden, den 19.10.2020

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld...
Bleiben Sie gesund!

Michael Portz
Geschäftsführender Einrichtungsleiter


Antoniusheim Altenzentrum

Idsteiner Straße 109-111
65193 Wiesbaden
Telefon 0611 / 5420-0

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