Sehr geehrte Angehörige, Bezugspersonen und Besucher*innen,

am 13.09.2020 wurde vom Land Hessen gemäß dem Gesetz- und Verordnungsblatt für das Land beschlossen, dass ab dem 29. September 2020 Besuche in Einrichtungen der Altenpflege nicht mehr durch Verordnung des Landes Hessen eingeschränkt sind. Vielmehr sind die Einrichtungen selbst verpflichtet Besucher-Schutzkonzepte vorzuhalten, die den Schutz der Bewohner gewährleisten.

Das folgende Schutzkonzept des Antoniusheim Altenzentrum sieht nun folgendes vor:

1. Ausgangssituation

Besondere Regelungen für Pflegeeinrichtungen können dazu beitragen, das Risiko einer Infektionsübertragung zu verringern. Auch wenn zwischenzeitlich fast alle Bewohnerinnen und Bewohner in unserer Pflegeeinrichtung geimpft sind, bleibt dennoch ein, wenn auch geringes, Infektionsrisiko bestehen.

2. Allgemeines zur Besuchsöffnung

Jede*r Bewohner*in kann täglich Besuch empfangen, für mindestens eine Stunde.
Besuche finden weiterhin ausschließlich mit vorheriger Terminvereinbarung statt, unter der Telefonnummer

  • 0611 / 5420-1920 (Teststation – aktuell durch Mitarbeiter des ASB)

oder als Anfrage per Mail von montags bis freitags 8.00 – 16.00 Uhr

Die Mail wird an die Teststation zur Terminvereinbarung so schnell als möglich weitergeleitet.

Die Besuchszeiten können regelhaft von Montag bis Sonntag, im besten Fall von 10:00-19:00 Uhr und darüber hinaus für Berufstätige nach individueller Möglichkeit vereinbart werden.

Die Besucher*innen werden bei ihrem ersten Eintreffen im Antoniusheim Altenzentrum von dem bzw. der zuständigen Mitarbeiter*in empfangen und in die erforderlichen Schutzbestimmungen eingewiesen.
Folgende Regelungen sind festgelegt:
  • Besucher*innen haben sich vor und nach dem Besuchskontakt die Hände zu desinfizieren.
  • Die Abstandsregeln von mindestens 1,50 m sind während der Besuche grundsätzlich einzuhalten, Ausnahmen siehe nachfolgend.
  • Besuche finden weitgehend in den Bewohnerzimmern statt. Sofern in den Zimmern geimpfte oder genesene Personen im Sinne der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung wohnen, ist das Tragen einer Maske nicht erforderlich.
  • Nach fachgerechter Händedesinfektion der Besucher*innen, ist die Einhaltung des Mindestabstandes im Bewohnerzimmer nicht erforderlich. In diesem Fall sind auch körperliche Berührungen zulässig.
  • Elektronische Kommunikationswege, z. B. mittels Telefon bzw. Videotelefonie (z. B. Skype) werden außerhalb eines persönlichen Besuchs nach Bedarf und Möglichkeit zusätzlich den Bewohnerinnen und Bewohnern ermöglicht.
  • Besuche in voll belegten Doppelzimmern erfolgen pro Bewohner*in insbesondere bei Nichtgeimpften und Nichtgenesenen möglichst zeitversetzt. Ausnahmen, z. B. bei Ehepaaren, sind möglich.

2.2 Vorgaben für Besucher*innen

Masken
Besucher*innen müssen zu jeder Zeit eine genormte FFP2, KN95 oder N95-Maske ohne Ausatemventil tragen. Diese werden, soweit keine eigene vorhanden, von der Einrichtung kostenlos zur Verfügung gestellt.

Ausnahmen:

  • Bei Besuchen im Zimmer von Bewohnerinnen und Bewohnern, sofern die darin Wohnenden über einen vollständigen Impfschutz verfügen oder als genesen gelten
  • Kinder unter sechs Jahren
Bei Kontakt mit Bewohnerinnen und Bewohnern und soweit es die Eigenart eines Besuches erfordert in Absprache mit der Einrichtungsleitung.
Zum Schutz von nicht vollständigen geimpften/genesenen Mitarbeiter*innen sowie Bewohner*innen tragen Besucher*innen für den Zeitraum eines ausnahmsweise notwendigen Zutritts eines Mitarbeiters in das Bewohnerzimmer übergangsweise ihre FFP2-Maske. Dies kann bspw. angezeigt sein, wenn dies die Bewohnerin oder der Bewohner über die Rufanlage wünscht und nicht alle Mitarbeiter*innen über einen vollständigen Impfschutz verfügen.

Testungen
Besucher*innen von Pflegeeinrichtungen müssen über ein negatives Testergebnis in Bezug auf eine Infektion mit SARS-CoV-2 verfügen und dieses im Antoniusheim Altenzentrum nachweisen.

Ein PoC-Antigen-Test darf höchstens 24 Std. und ein PCR-Test höchstens 3 Tage vor dem Besuch vorgenommen worden sein.

Ausnahmen:

  • Geimpfte oder genesene Personen im Sinne des § 2 Nr. 2 und 3 oder Nr. 4 und 5 der COVID-19-Schutzmaßnahmen-Ausnahmenverordnung des Bundes sind Personen, die ein negatives Testergebnis nachweisen, gleichzustellen.
  • Personen, im Rahmen eines Notfalleinsatzes.
  • Kinder unter sechs Jahren.

Weitere Ausnahmen können nur in Absprache mit der Einrichtungsleitung gewährt werden.

Getestete Personen erhalten auf Wunsch eine Bescheinigung über die Testung.

3. Besuchsverbot

Besuche sind bis zu einer abweichenden Entscheidung des Gesundheitsamtes nicht mehr gestattet, wenn in der Einrichtung ein nach dem Infektionsschutzgesetz meldepflichtiges Infektionsgeschehen oder eine Infektion mit SARS-CoV-2 vorliegt.

Die Einrichtungsleitung kann im Rahmen des Sterbeprozesses Ausnahmen zulassen, wenn anderweitige Schutzmaßnahmen getroffen werden. Die bisherigen Ausnahmen für einen unbegrenzten Besuch (Ärzte, Therapeuten, Sterbeprozess und externe Mitglieder des Einrichtungsbeirats) bleiben bestehen.

4. Verlassen der Einrichtung

Das Verlassen der Einrichtung ist jederzeit möglich. Eine Isolation von Bewohner*innen bei Rückkehr nach einem stundenweisen Verlassen der Einrichtung (z. B. für einen Arztbesuch oder aus Anlass eines Einkaufs) ist grundsätzlich nicht erforderlich. Die rückkehrenden Bewohner*innen werden nach Empfehlungen des Landes Hessen und des RKI auf mögliche Covid-Symptomatik beobachtet.

5. Ermöglichen von Gemeinschaftsaktivitäten

Bei Gemeinschaftsaktivitäten bzw. Kontakten vollständig geimpfter Bewohner*innen untereinander (ohne Anwesenheit ungeimpfter Personen) wird auf das Einhalten des Mindestabstandes und das Tragen eines Mundschutzes verzichtet.

Bei einer Impfquote von mehr als 90 % unter den Bewohner*innen können Gemeinschaftsaktivitäten auch ohne Einhaltung des Abstandsgebots ermöglicht werden. Idealerweise sollte jedoch ein MNS getragen werden. Nichtgeimpfte werden darüber aufgeklärt, dass bei Teilnahme ein erhöhtes Infektionsrisiko besteht.

Auch bei einer Impfquote von weniger als 90 % unter den Bewohner*innen sind wohnbereichsübergreifende Gemeinschaftsaktivitäten möglich, z. B. gemeinsame Mahlzeiten, Gruppenangebote usw. Hierbei werden die üblichen Hygieneregeln (wie Abstand halten, Händedesinfektion, Masken und Lüften) situations- und personenangepasst beachtet.

Ein planmäßiger Ausschluss von nicht geimpften bzw. nicht geimpften Bewohner*innen erfolgt nicht, für die jedoch das Tragen einer FFP2 Maske Pflicht ist. Gemäß den Empfehlungen des RKI ist jedoch die Teilnahme von SARS-CoV-2-positiven bzw. symptomatischen Bewohnerinnen und Bewohnern an Gemeinschaftsaktivitäten mit SARS-CoV-2-negativen Bewohnerinnen und Bewohnern nicht möglich.

Die Teilnahme von Gemeinschaftsaktivitäten richtet sich im Übrigen nach den aktuellen Empfehlungen des RKI.

6. Sonstige Regelungen

Im Antoniusheim Altenzentrum wurde eine feste Ansprechperson (sog. COVID-19-Beauftragte oder -Beauftragter) benannt.

COVID-19-Beauftragte:

  • Jutta Gerheim: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

"Helfen mit Herz und Verstand"

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

Wiesbaden, den 01.06.2021

Vielen Dank für Ihr Verständnis und Ihre Geduld.
Bleiben Sie gesund!

Michael Portz
Geschäftsführender Einrichtungsleiter


Antoniusheim Altenzentrum

Idsteiner Straße 109-111
65193 Wiesbaden
Telefon 0611 / 5420-0

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